Day 7

Samstag, 20.08.2011


Sollte ich mich jemals über Elisabeth beschwert haben, dann nehme ich nun offiziell alles zurück. Dieser Mensch, dessen Namen ich nicht einmal weiß, hat die schrecklichste Stadtrundfahrt überhaupt gemacht. Mit seiner Arroganz die er an den Tag legt, hat er uns vier Stunden mit seinem Gerede genervt. Wir waren uns nach dieser Stadtrundfahrt einig, dass wir nun auch eine durchführen könnten. Da er sich einfach nur wiederholt hat. Wir wissen nun auch, dass die rotbraunen Straßenschilder bedeuten, dass es Denkmal geschützt ist. Aber hätte man es wirklich bei jedem zweiten Straßenschild erwähnen müssen? Hätte das wirklich sein müssen?

Nach dieser anstrengenden Stadtrundfahrt, die uns unglaublich viel geholfen hat, sind wir noch etwas am Broadway entlang gelaufen. Dort haben wir schließlich einen Flohmarkt entdeckt und waren dann dort noch etwas spazieren. Auf dem Rückweg entdeckte ich dann schließlich Harry Potter Discovery und ab diesem Augenblick wusste ich, dass ich es mir niemals verzeihen könnte, wenn ich nicht in diese Ausstellung gehen würde. Doch trotzdem war ich tapfer und ging weiter.

Wir sind am späten Nachmittag dann noch auf das Empire State Building, wunderbare Eindrücke, die sich kaum beschreiben lassen. Eine Wahnsinns Aussicht, auch wenn wir die letzten sechs Stockwerke hoch gelaufen sind, da wir keine Lust hatten ewig auf den Fahrstuhl zu waren. Aber heeey... wir sind hoch gelaufen!!!

Anschließend sind wir noch etwas durch die Straßen geschlendert und sind in das ein oder andere Geschäft gegangen, bevor wir abends dann noch Essen gegangen sind.

 


27.8.11 15:23, kommentieren

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Day 8

Sonntag, 21.08.2011

Für den Sonntag haben wir einen etwas ruhigeren Tag eingeplant und wollten zunächst etwas Shoppen gehen. Aber dadurch das wir an diesem Tag etwas früher fertig waren, als geplant sind wir noch etwas an den Hafen gelaufen und haben uns ein Kreuzfahrtschiff angesehen. Dabei wurde mir klar, dass es sicher total cool ist mal auf seinem Schiff mitzufahren. Auch wenn es wahrscheinlich auch unbezahlbar ist, zumindest für mich.

Anschließend sind wir dann an die 34th Street gelaufen und sind durch die vereinzelten Geschäfte gelaufen. Dort habe ich mir dann schwarze Ballarinas gekauft, obwohl ich eher auf der Suche nach Chucks war. An unserem ersten Tag in New York habe ich preiswerte und vor allem wunderschöne Chucks gesehen. Aber leider konnte ich das Geschäft nicht mehr finden, daher war ich etwas frustriert und bin somit in jedes Geschäft gegangen, in denen es irgendwelche Arten von Schuhen gab.

Als es schließlich mir Regnen angefangen hat sind wir erst nochmal ins Hotel gegangen und haben dort eine kurze Pause gemacht, da wir sowieso schon seit vielen Stunden unterwegs waren. Am Nachmittag sind wir dann noch einmal an den Times Square gegangen und während meine Mutter sich auf die Suche nach Souvenirs gemacht hat, bin ich in die Harry Potter Ausstellung gegangen. Als ich jedoch die lange Schlange gesehen habe, habe ich zunächst etwas gezweifelt, ob ich wirklich in die Ausstellung möchte. Doch trotz schmerzenden Füßen habe ich mich an der langen Schlange angestellt und kurze Zeit später meine Eintrittskarte erworben. Danach begann erst einmal das richtig lange Warten, immerhin durften immer nur eine gewisse Anzahl von Menschen in die Ausstellung. Insgesamt habe ich dann glaube ich noch einmal über eine Stunde gewartet, wobei diese Zeit relativ schnell vorbei ging, da zwischendurch mal wieder ein Foto gemacht wurde, welches man später kaufen konnte.

Als ich schließlich die Ausstellung betreten konnte stieg in mir dann doch die Aufregung. Es war ein unbeschreibliches Gefühl die Halle zu betreten. Zunächst wurden wir von einem Zauberlehrling empfangen, der uns von den Häusern von Hogwarts erzählt hat, dann durften einige Freiwillige den Sprechenden Hut aufsetzen. Es war so aufregend und wundervoll, auch wenn ich leider nicht ausgewählt wurde. Als sich dann im Anschluss die nächsten Türen öffneten hatte ich das Gefühl als würde ich Hogwarts betreten. Ich befand mich plötzlich in der magischen Welt.

Es gab einfach so viel zu entdecken, angefangen von den Kleidern von Ron, Hermine, Neville, Luna und natürlich auch Harry. Ich durfte eine Alraune aus dem Topf ziehen und mich in den Sessel von Hagrid setzen. Ich befand mich plötzlich im Schlafsaal der Gryffindors und stand vor dem Bett von Harry. Sein Fotoalbum lag direkt vor meinen Augen.

Dann befand ich mich auf einmal im Verbotenen Wald... bei den Zentauren, bei Aragog.. und es war unbeschreiblich. Aber natürlich durften auch die Todesser nicht fehlen... Ich stand vor den Kleidern des jungen Tom Riddles... Ich stand vor Voldemorts Umhang, bei dessen Auferstehung.

Im nächsten Moment befand man sich wieder in Hogwarts... plötzlich war man in Umbridges Büro und wurde beinahe von dem Pink erschlagen. Ich habe die Blutfeder gesehen, das Pergament auf dem Harry geschrieben hat. Die ganzen Katzenfotos und natürlich auch ihre Kleidungsstücke. Dann befand ich mich in Lockharts Büro und habe seine zahlreichen Bücher gesehen, den Fragebogen den die Schüler im 2. Jahr ausfüllen mussten und natürlich waren auch seine Umhänge zu sehen. Aber natürlich durfte auch das Büro von Remus nicht fehlen. Remus' und Tonks' Kleidungsstücke. Es war so magisch vor all diesen Sachen zu stehen.

Aber auch als ich mich plötzlich in den Kerkern bei Snape wiederfand war es so unbeschreiblich. Die Roben von Severus waren nur eine Armlänge von mir entfernt und ich glaube ich habe für einen Augenblick einfach nur die Luft angehalten, bevor ich nur noch gegrinst habe. Severus.

Aber auch die Roben von Minerva und Albus durften nicht fehlen, ebenso auch nicht die Festumhänge von den Champions im vierten Film.

Am Ende ging es dann noch einmal zum Quidditchfeld... die Besen, die Umhänge... und Viktors Krum Quidditchumhang... so unbeschreiblich. Mein Gedanke war einfach nur: HARTOR!

Doch dann war es plötzlich vorbei... dann befand man sich im Souvenirshop der Ausstellung wieder

und wurde dort erneut regelrecht erschlagen. Immerhin gab es so viel zu entdecken. So viele Sachen zu kaufen, angefangen bei den Zauberstäben der einzelnen Personen bis hin zu der Karte der Rumtreiber. Ich glaube ich hätte den Laden leer gekauft, wenn ich das nötige Kleingeld dafür gehabt hätte.

Als Fazit muss ich sagen, dass diese Ausstellung wirklich jedes Eintrittsgeld wert war und ich dankbar dafür bin, dass ich dort war. Es war ein gelungener Abschluss nach sieben Büchern und acht Filmen. Danke für dieses Erlebnis.

Nach dem ich schließlich die Ausstellung verlassen habe, habe ich mich mit meiner Mutter im Hotelzimmer getroffen. Dort angekommen haben wir beschlossen, dass wir noch etwas Shoppen gehen wollten, da ich immer noch auf der Suche nach Chucks war. So sind wir zurück an die 34th Street gegangen und uns hat es dann zu Marcys verschlagen. Dort haben wir dann feststellt, dass es im vierten Stockwerk Kleidungsstücke gibt, die sogar für uns bezahlbar sind. Aber wir haben uns dazu entschieden am nächsten Tag erst richtig zu shoppen, für diesen Tag fehlte uns dann doch die Energie. Immerhin war es ein sehr aufregender und auch spannender Tag gewesen, zumindest für mich.

 


27.8.11 15:24, kommentieren

Day 9

Montag, 22.08.2011

Der Montag begann für uns erneut mit dem Erlebnis „Metro-Fahren“ und uns wurde relativ schnell klar, dass allein der Kartenautomat sich dem von Washington vollkommen unterschied. Doch trotzdem haben wir es geschafft unsere Karten zu lösen und konnten dann auch schon losfahren in Richtung Brooklyn Bridge. Als wir schließlich an der Haltestelle angekommen waren und auch die Metro verlassen hatten, hatten wir zunächst gewisse Schwierigkeiten herauszufinden wie man genau auf die Brücke kommt. Ich vermute einfach mal, dass wir zum falschen Ausgang raus sind, obwohl wir dem Schild Brooklyn Bridge gefolgt sind. Aber nach einem kurzen Spaziergang haben wir es schließlich geschafft und konnten gemütlich über die Brücke laufen, während wir natürlich immer wieder unseren Blick schweifen gelassen haben. Es war wirklich wundervoll so einen Blick auf New York zu haben, aber auch auf die Freiheitsstatue.

Aber uns war auch klar, dass es vermutlich noch viel beeindruckender gewesen wäre, wenn wir bei Sonnenuntergang an dieser Stelle gestanden hätten. Aber auch bei Sonnenschein war es ein schöner Ausblick.

Im Anschluss sind wir noch in Richtung Canalstreet gelaufen, da wir unbedingt nach Chinatown wollten. Doch wir waren irgendwo so in unsere Gespräche vertieft, dass wir zunächst an der Canalstreet vorbei liefen und einfach am Broadway entlang schlenderten. So kam es jedoch dazu, dass ich zahlreiche Geschäfte gefunden haben, die Chucks verkauft haben. Nach dem ich mich in einem Geschäft über den Verkäufer aufgeregt habe, fand ich dann kurze Zeit später im nächsten Geschäft genau die Chucks die ich haben wollte. So habe ich diese dann sofort gekauft und habe danach kurz den Stadtplan studiert, um festzustellen, dass wir unser eigentliches Ziel verpasst haben. Nichts desto trotz sind wir dann den ganzen Weg zurück gelaufen, um etwas durch Chinatown zu laufen.

Am Nachmittag sind wir dann mit der Metro noch zum Central Park gefahren und haben uns dort eine Pause in der Sonne gegönnt. Wir haben dabei einem Baseballspiel zu gesehen und einfach das schöne Wetter genossen. Anschließend sind wir noch etwas barfuß durch den Central Park gelaufen, bevor wir wieder unsere Schuhe angezogen haben und den ganzen Weg zum Hotel zurück gelaufen sind. Immerhin waren es ja nur 17 Straßen und wir wollten das Geld für die Metro lieber sparen.

Am späten Nachmittag sind wir dann nochmal zu Marcys gegangen und haben dort noch ein paar Sachen eingekauft. Ich war mir lange nicht sicher, ob ich mir das eine Outfit kaufen sollte und war sicher eine gefühlte Stunde in der Umkleidekabine. Aber am Ende habe ich mich doch dafür entschieden und habe es bis jetzt auch nicht bereut.


Am Abend sind wir dann noch einmal gut essen gegangen, bevor wir noch einmal an den Broadway und Times Square sind. Natürlich sind wir auch in den großen Disney Shop und ich hatte plötzlich das Gefühl wieder in meiner Kindheit zu sein.

Immerhin war es unser letzter Abend in New York und dieser musste nun mal genossen werden.

 


27.8.11 15:25, kommentieren

Day 10

Dienstag, 23.08.2011

Unser letzter Tag in New York begann mit einem Gefühl von Wehmut, immerhin waren die vergangenen Tagen einfach nur unglaublich schnell vergangen und es war gar nicht zu begreifen, dass diese Zeit nun schon vorbei sein sollte. Doch nichts destotrotz haben wir am Morgen gleich unseren Koffer gebracht, den wir dann in einen extra Raum stellen konnten, damit wir in Ruhe noch einmal durch die Straßen von New York City laufen konnten. Nachdem wir erfolgreich den Anime Shop in der 30th Street gefunden haben, mussten wir feststellen, dass dieser erst um 11h öffnete. Immerhin sollten wir meinem großen Bruder etwas mitbringen. So sind wir dann zurück an den Times Square gelaufen und sind dann erst einmal zu Toys "R" Us und haben uns dort die verschiedenen Artikel angesehen und festgestellt, dass in New York die Spielsachen relativ günstig waren. Im Anschluss sind wir dann noch in den großen M&M Shop und waren einfach nur begeistert. Es gab so viel. T-Shirts, Kuscheltiere, Kissen, Handtücher und natürlich die bekannten Süßigkeiten. Aber gekauft haben wir nichts, da es bei dem warmen Wetter sowieso nicht so sinnvoll gewesen wäre.

Im Anschluss sind wir dann noch einmal zu dem Anime Shop gelaufen und haben dort festgestellt, dass es das Wunsch T-Shirt für meinen Bruder nicht gab und wir haben dann spontan auch nichts anderes für ihn gefunden. Also sind wir danach noch in den ein oder anderen Gift Shop und haben dort nach einer Kleinigkeit gesucht. Danach haben wir uns einfach an den Broadway gesetzt und haben die Menschen beobachtet.

Um kurz nach 14h haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Hotel gemacht, da uns dort der Shuttle abholen sollte. Aber dadurch das wir noch etwas früh dran waren, hatten wir noch etwas Zeit im Aufenthaltsraum TV zu schauen. Dort kam dann augenblicklich in den Nachrichten, dass es ein Erdbeben gegeben hat, welches man von Washington DC bis nach Toronto gespürt haben muss. In diesem Bericht sprachen dann auch einige aus New York wie erschrocken sie sich doch haben, als plötzlich die Erde abgefangen hat zu beben. Meine Mutter und ich haben uns nur angesehen und gemeint, dass wir nichts gemerkt haben.

Natürlich waren an diesem Tag etwas mehr Feuerwehrautos und Polizeiwagen unterwegs gewesen. Aber die Erde gebebt? Bei uns auf jeden Fall nicht.


Später wurden wir schließlich vom Super Shuttle abgeholt und dann ging es auch schon los zum Flughafen. Die Fahrt dorthin hat sich ziemlich gezogen, da wir mitten im Berufsverkehr gelandet waren. Aber schlussendlich erreichten wir pünktlich den Flughafen und kamen ohne Schwierigkeiten durch die Sicherheitsverkehrungen.

Um 21.25h (Ortszeit) sind wir dann schließlich gestartet und haben kurze Zeit später New York hinter uns gelassen und somit auch einen wundervollen Urlaub.

 


1 Kommentar 27.8.11 15:26, kommentieren