New York - Ein Traum?

"Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude; ich möchte niemals irgendwo anders leben."

(Woody Allen)

 

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wann ich zum ersten mal den Wunsch geäußert habe nach New York zu wollen. Vermutlich ist es schon einige Jahre her und seitdem hat mich dieser Wunsch begleitet. Sobald Weihnachten oder mein Geburtstag vor der Tür standen und mich meine Familie nach meinen Wünschen gefragt haben, war meine einzige Antwort: „New York!“

Beim vergangenen Weihnachtsfest wurde mir dann der Wunsch auf eine etwas andere Art und Weise erfüllt. Meine Mutter schenkte mir einen New York Reiseführer und ab diesem Moment wusste ich, dass mein Traum in Erfüllung gehen würde.

Die Wochen danach haben wir dann damit verbracht in den verschiedenen Reiseprospekten nach einer entsprechenden Reise zu suchen. Relativ schnell wurde für uns klar, dass wir nicht einfach nur nach New York wollen, nein wir wollten auch die Niagara Fälle sehen. So konnten wir uns nach einigen überlegen für eine Rundreise entscheiden, mit drei Verlängerungsnächten in New York.

So kam es schließlich, dass wir im Januar unsere Reise buchten und wir ab diesem Augenblick einfach nur noch für diesen Urlaub gespart haben, wobei ich an diesem Punkt erwähnen möchte, dass ich mir die Reise selbst finanziert habe.


 

27.8.11 13:53, kommentieren

Werbung


Day 1

Am Sonntag, den 14. August 2011 ging es dann endlich los. Mit voller Vorfreude sind wir um 6h zum Flughafen nach Frankfurt am Main gefahren, da wir schon am Vorabend unsere Koffer aufgegeben hatten, mussten wir nicht ganz so früh da sein. So mussten wir an diesem Morgen nur noch durch die Kontrollen und durften uns mit den mehr oder weniger freundlichen Person auseinander setzen, die noch einmal genau unseren Reisepass überprüften. Anschließend ging es dann um 8.30h los. Wir sind mit Singapore Airlines geflogen und ich muss sagen schon allein der Flug war eine kulinarische Herausforderung. Zum Frühstück gab es gebratene Nudeln mit Hähnchen, vermutlich wäre ich niemals auf die Idee gekommen so etwas zu essen, doch da es mittlerweile 10h war, konnte ich darüber hinweg sehen und auch um diese Uhrzeit dieses Menü essen. Der Flug an sich verging relativ schnell. Ich verbrachte meine Zeit mit Super Mario spielen, Kokowääh schauen und natürlich einer Folge Glee.

Um 10.55h (ortszeit) sind wir schließlich am John F. Kennedy Airport in New York geladen. Mein erster Eindruck bei der Landung war nur, dass die Vielzahl der Häuser einen Pool hatten und ein gewisses Gefühl von Neid machte sich dann doch in mir breit.

In New York angekommen mussten wir zunächst durch die Passkontrollen und konnten anschließend unsere Koffer holen, die relativ schnell auf dem Band auftauchten. Im Anschluss ging es auf die große Suche nach unserem Shuttle. Dummerweise trafen wir auf einen Mann, der uns das Gefühl vermittelte, dass er vom Super Shuttle kam. Aber nach der 45 Minütigen Fahrt in das Herz von Manhattan wurde uns schnell klar, dass dieser Mann uns nur verarscht hat. So durften wir zusätzlich eine hohe Summe an diesen Betrüger zahlen, was wir wohl im nach hinein nicht mehr machen würden. Doch war uns auch ab diesem Moment klar, dass wir nicht länger darüber nachdenken wollten und uns lieber auf die Tatsache konzentrieren wollten, dass wir in New York angekommen waren. Wir waren in New York City und obwohl es an diesem Tag so viel wie noch sie seit den Wetteraufzeichnungen am J.F.K. Airport geregnet hat, waren wir trotzdem in New York angekommen. Das Hotel entsprach auch unserem Geschmack und uns wurde relativ schnell bewusst, dass wir uns nur wenige Minuten vom berühmten Times Square entfernt aufhielten.

An unserem ersten Tag haben wir nicht sonderlich viel gemacht, da es aufgrund der Wetterbedienungen sehr schwierig war. Doch trotz allem dem waren wir bei bester Laune, immerhin waren wir am Ziel angekommen und vor allem ich konnte es kaum fassen.


NEW YORK CITY

 

 

 

1 Kommentar 27.8.11 14:56, kommentieren

Day 2

Montag, 15.08.2011


Der erste Tag unserer Rundreise begann mit einem gewöhnungsbedürftigen Frühstück. Plastikteller, Plastikbesteck und Pappbecher. Doch trotzalledem waren wir an dem Tag bei bester Laune und ich entdeckte meine Vorliebe für Kelloggs Cornflackes, vor allem für die FROOT LOOPS, die mir besonders gut geschmeckt haben.

Nach dem Frühstück ging es dann auch schon um 8h mit der Rundreise los. An diesem Tag haben wir 632KM zurückgelegt und sind bis an die Niagara Fälle gefahren. Es war eine lange und auch anstrengende Fahrt, aber je näher wir uns Kanada genähert haben, desto besser wurde auch das Wetter. So warteten wir schließlich bei Sonnenschein an der Grenze zu Kanada auf die Passkontrolle, welche relativ problemlos vonstatten ging.

Unsere Reisegruppe bestand aus einundvierzig Personen. Die Reiseleitung hat Lee übernommen und als Busfahrer hatten wir Percy. Zwei ganz besondere Personen, die ihren Job wirklich sehr gut gemacht haben.

Also wir schließlich an unserem Hotel angekommen waren, war die Überraschung groß. Unser Hotel befand sich direkt gegenüber von den Niagara Fällen und der Ausblick war einfach wundervoll. An diesem Abend hatten wir noch ein Dinner bei den Niagara Fällen auf dem Skylon Tower. Eine wundervolle Aussicht, vor allem wenn die Fälle dann beleuchtet sind. Das Essen entsprach nicht ganz meinem Geschmack, aber die Erdbeeren zum Nachtisch waren wirklich sehr lecker.

 

 

27.8.11 15:05, kommentieren

Day 3

Dienstag, 16.08.2011


Am nächsten Morng ging unsere Fahrt weiter nach Toronto. Dort hatten wir die Möglichkeit den Skydom, den „CN-Tower“ zu besichtigen. Aber dadurch das uns der Eintrittspreis zu hoch erschien, haben wir lieber unsere Zeit damit verbracht etwas durch die Straßen von Toronto zu laufen. Im Anschluss gab es noch eine Stadtrundfahrt durch Toronto, bei der wir unter anderem die City Hall zu sehen bekamen. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück zu den Niagara Fällen, dort angekommen ging es dann für uns auf die Maid of the Mist. Ich habe lange vorher überlegt ob es sinnvoll wäre die Digitalcamera mitzunehmen oder ob es nicht einfach ein enormes Risiko wäre. Aber ich entschied mich für das Risiko und habe es nie bereut. Die Fahrt war einfach unglaublich, auch wenn es unter den Regenmänteln beinahe unerträglich heiß war. Aber der Blick auf die Wasserfälle war einfach nur wunderschön und dazu gab es noch einen passenden Regenbogen. Natürlich war es seltsam sich nur wenige Meter von der Stelle bei der ein Tag zuvor das japanische Mädchen abgestürzt war, zu befinden.

Am Abend sind wir noch etwas durch die Straßen gelaufen und sind dann auf einer ziemlich beliebten Straße gelaufen. Unsere Reiseleiterin hat die Straße, die „Schlaf – und Essstraße“ genannt. Dort gab es verschiedene Restaurants, aber auch unterschiedlichste Attraktionen, wie ein Gruselkabinett und ein Riesenrad, bei dem man ebenfalls einen direkten Blick auf die Wasserfälle hat.

Zum Abschluss sind wir noch ins Hardrock Café und ich habe mir mein Canada T-Shirt gekauft, von welchem ich einfach nur begeistert bin. Es war das schönste T-Shirt, dass ich während der ganze Reise in einem Hardrock Café entdecken konnte.

 

 


27.8.11 15:09, kommentieren

Day 4

Mittwoch, 17.08.2011


Am nächsten Morgen ging es dann schon um 7h weiter in Richtung Washington DC und somit auch zurück in die USA. Da wir an diesem Tag erneut über die Grenze mussten sind wir extra früher losgefahren und waren somit der erste Bus an der Grenze. Percy hat sich sehr für unsere Pünktlichkeit bedankt, da wir problemlos Kanada verlassen konnten, ohne lange Zeit zu warten. An diesem Tag sind wir 691 KM gefahren, bis wir schließlich am späten Nachmittag in Washington DC angekommen sind. Auf unserem Weg nach Washington sind wir durch Pennsylvania gefahren und sind am Land der Amish, der Nachkommen früherer deutscher Einwanderer, vorbei gekommen. Bei diesen war es wichtig, dass man sie nicht fotografiert, da sie daran glauben, dass man seine Seele verliert, wenn man fotografiert wird. Aber diese Tatsache hat manche Gruppenmitglieder nicht davon abgehalten diese Leute zu fotografieren. Meiner Meinung nach war das etwas geschmacklos. Bei den Amish sind wir in einem kleinen Laden gegangen und dort habe ich ganz günstig Obst eingekauft. Nach nur drei Tagen in Amerika hatte ich das Bedürfnis nach etwas Obst und habe mir ein paar Pfirsiche gekauft. Ich habe in meinem Leben noch nie so gute Pfirsiche gegessen.

Als wir schließlich in Washington angekommen sind, sind wir noch etwas durch die Straßen gelaufen bishin zu dem Zoo von Washington, der übrigens keinen Eintritt kostet. Aber nachdem wir erfolglos nach den Bären gesucht haben und uns dabei leicht verlaufen haben, sind wir wieder gegangen. Wir haben sicher eine halbe Stunde in diesem Zoo verbracht und es waren keine Tiere zu sehen. Ich habe dann für mich beschlossen, dass die Tiere entweder schon schliefen oder sie waren einfach tot. Vielleicht haben die Besucher auch die Bären einfach in eine Tüte gepackt und haben sie mitgenommen. Wer konnte das schon so genau sagen?!

 


27.8.11 15:14, kommentieren

Day 5

Donnerstag, 18.08.2011


Der Donnerstag begann für uns mit einer Stadtrundfahrt durch Washington. Da diese Stadtrundfahrten nur Personen machen dürfen, die eine besondere Berechtigung haben, bekamen für diesen Vormittag eine weitere Reiseführerin. Elisabeth oder Lisbeth wie wir sie alle genannt haben. Zunächst ist sie mit uns zum weißen Haus, welches wir mit einem gewissen Respekt bewundert haben. Es war schon ein seltsames Gefühl vor diesem Gebäude zu stehen. Schade nur, dass Obama nicht einmal in Washington war. Er hätte sich doch etwas Zeit für uns nehmen können. Immerhin sind wir doch auch wichtige Persönlichkeiten oder etwa nicht?

Anschließend sind wir zum Arlington Friedhof, aber diesem Moment ging der ganzen Reisegruppe Elisabeth auf die Nerven. Sie führte uns durch den Friedhof, verbot uns das Sprechen und erzählte die meisten Dinge doppelt- und dreifach.

Später haben wir noch das Washington Monument, Lincoln Memorial und das Capitol gesehen, während wir uns heimlich immer etwas über Lisbeth amüsiert haben. Immerhin hat sie teilweise die Sätze nicht einmal beendet und sie hat uns sicher mindestens zehnmal gesagt, dass wir viel trinken müssen sonst muss die Ambulanz kommen.

Nach dieser etwas ungewöhnlichen Stadtrundfahrt hatten wir den restlichen Nachmittag zur freien Verfügung. Wir haben die Zeit genutzt und haben das Chinatown von Washington besucht, bevor wir dem dortigen Hardrock Café einen Besuch abgestattet haben. Anschließend sind wir noch einmal zum Capitol und haben uns dort im Garten etwas in die Sonne gesetzt. Immerhin taten uns schon die Füße ziemlich weh, nach der ganzen Lauferei.

Als es schließlich anfing zu gewittern sind wir zur Metro gelaufen und haben uns dort erst einmal mit dem Fahrkartenautomaten auseinander gesetzt. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir haben unsere Karten bekommen und konnten dann in Ruhe zum Hotel zurückfahren.

Abends sind wir dann noch gemütlich Pizza gegangen und erneut ging ein aufregender Tag in Amerika zu Ende.

 

 


27.8.11 15:16, kommentieren

Day 6

Freitag, 19.08.2011


Der letzte Tag der Rundreise begann erneut etwas früher und zwar um 7.30h ging es für uns los in Richtung New York. Unsere Reisegruppe hat sich an diesem Tag minimiert, da 30 Personen nach Los Angeles geflogen sind, um dort ihre Rundreise fortzusetzen. So sind wir schließlich zu elft in Richtung New York losgefahren. Aber nicht ohne einen Zwischenhalt in Philadelphia zu machen. Dort haben wir einen kurzen Stadtrundgang gemacht und haben uns unter anderem die Freiheitsglocke und die Independence Hall angesehen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann auch schon mit dem Bus weiter nach New York. Aufgrund von nervigen Mitreisenden, über die mach sich sehr gut amüsieren konnte, wurde die restliche Fahrt noch sehr lustig. Wobei mir immer noch Lee leid tut, die mit den ganzen dummen Fragen gequält wurde.

Um kurz nach 14h kamen wir schließlich wieder in New York an und dann hieß es erst einmal Abschied nehmen. Abschied von Lee und Percy, aber auch von den restlichen Mitreisenden.

Am Nachmittag sind wir noch etwas durch die Stadt von New York gelaufen, wir waren erneut am berühmten Times Square und haben schließlich noch geschaut von wo ab die Stadtrundfahrt am nächsten Tag starten würde. Als es schlussendlich am Abend mit einem Gewitter anfing, haben wir uns noch einen Hot Dog gekauft und sind dann zurück ins Hotel gegangen. Dort haben wir uns dann noch ein paar Pläne für die nächsten Tag in New York gemacht.

 


1 Kommentar 27.8.11 15:19, kommentieren